Gemeinsam gegen COVID-19

Die Welt durchlebt gerade eine schwere Krise. COVID-19 verändert unser Leben. Ein Blick nach Italien reicht, um zu verstehen, wie ernst die Lage ist. Fußball verkommt dabei nicht nur zu einer unwichtigen Nebensache, er wurde vernünftigerweise bis auf weiteres ganz eingestellt. Wir sind normalerweise die Letzten, die für die Einschränkung persönlicher Freiheiten sind – derzeit sind diese jedoch dringend notwendig und unumgänglich.

 

 

Was können wir jetzt also tun? Als RapidlerInnen wissen wir, wie wichtig Solidarität ist. Solidarisch zu sein, bedeutet nun, das eigene soziale Leben hintanzustellen. Nun gilt es, die Ausbreitung des Virus‘ zu verhindern. Wir rufen daher dazu auf, eure sozialen Kontakte zu minimieren. Das ist die effektivste Maßnahme, um Menschenleben zu retten und das Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren. Bleibt dennoch im Kontakt, sei es per Telefon, über verschlüsselte Messenger-Dienste oder soziale Medien. Als RapidlerInnen könnt ihr auf bestehende Strukturen setzen, die sich rund um die Spiele etabliert haben. Unterstützt euch gegenseitig und baut Nachbarschaftshilfen auf. Wir verweisen hiermit auf die Worte des Fanclubs „Hütteldorfer Xindl“.

Das Corona-Virus wird auch für die Wirtschaft fatale Folgen haben. Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehen massive Probleme bevor. Falls eure Chefs euch in nächster Zeit irgendwelche Vereinbarungen wegen Kurzarbeit oder die Auflösung eurer Dienstverträge zum Unterschreiben vorlegen, unterschreibt diese nicht sofort. Informiert euch und lasst euch nicht überrumpeln. Wendet euch an eure Betriebsräte, die Arbeiterkammer oder an die Gewerkschaft. Bevor ihr gar nicht mehr weiter wisst, könnt ihr uns gerne kontaktieren. Unser besonderer Dank gilt derzeit all jenen unter euch, die sich trotz Corona-Pandemie den Arsch aufreißen. Den Beschäftigten in den Krankenhäusern, dem Pflegepersonal, den Menschen in der Kinderbetreuung, bei der Post und den Zustelldiensten und allen anderen, die dafür sorgen, dass wir weiterhin alles bekommen, was wir zum Leben brauchen.

Gemeinsam stehen wir das durch.

 

Weiterführende Informationen:

Coronavirus-Hotline der AGES 0800 555 621

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit  beantwortet Fragen rund um das Coronavirus (Allgemeine Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung) 24 Stunden täglich unter der Telefonnummer 0800 555 621.

Telefonische Gesundheitsberatung 1450

Wenn ihr Symptome (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden) aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 zur weiteren Vorgehensweise (diagnostische Abklärung).

Laufend aktualisierte Informationen beim Österreichischen Gewerkschaftsbund:

https://oegb.at/corona

Arbeitsrechtliche Informationen der Arbeiterkammer: https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/coronavirus

Laufend aktualisierte Informationen beim ORF: https://orf.at/corona/

Mehrsprachige Infos vom Roten Kreuz: https://www.roteskreuz.at/site/coronavirus-sind-wir-bereit/

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