Aufruf an alle Betroffenen vom gestrigen Polizeikessel

Das gestrige Vorgehen der Polizei war völlig unverhältnismässig und ein gezielter Angriff auf die Rapid-Familie. Die Rechtshilfe Rapid wird alles daran setzen, dass dieser Polizeieinsatz juristisch und politisch aufgearbeitet wird. Wir werden gemeinsam mit unseren Anwälten gegen diesen Wahnsinn vorgehen.

 

Derzeit klären wir ab, welche rechtliche Möglichkeiten bestehen und müssen in Ruhe abwägen, welche davon am aussichtsreichsten sind. Dafür brauchen wir eure Mithilfe.

Damit wir wissen, wer betroffen war, bitten wir euch uns folgende Angaben zu machen.

Name:

Adresse:

Telefonnummer:

E-Mail:

Dauer des Freiheitsentzugs (von wann bis wann wart ihr im Kessel):

Was hat die Polizei euch gegenüber gesagt:

Schickt uns die Angaben bitte mit dem Betreff „Daten Derbykessel“ an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Solltet ihr verletzt worden sein oder wenn ihr medizinisch versorgt werden musstet, schreibt uns das bitte ebenfalls. Schwangere, Menschen mit Kindern und Leute, die Medikamente gebraucht hätten und diese verweigert wurden, schildern uns ihre Situation bitte ausführlicher.

 

Allen anderen Betroffenen bitten wir derzeit darum, davon abzusehen, längere Texte an uns zu schicken und nur die wichtigsten Infos zu übermitteln. Angesichts des gestrigen Ausmaßes können wir derzeit nicht auf jeden einzeln eingehen. Die Ressourcen unserer ehrenamtlichen Arbeit sind beschränkt und wir müssen aktuell Prioritäten setzen. Bitte verzeiht uns daher, wenn wir euch nicht gleich antworten.

Wir werden in den nächsten Tagen auch einen Termin für eine Informationsveranstaltung bekannt geben, wo wir allen Betroffenen gesammelt Rede und Antwort stehen können.

Eine Stellungnahme zu den gestrigen Vorfällen folgt.

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