„Irgendwos is imma“

Aussendung der Rechtshilfe Rapid zu den aktuellen Debatten rund um den SCR


Die Rechtshilfe Rapid lehnt Kollektivstrafen entschieden ab. Wir werden gegen diese Sippenhaft ebenso ankämpfen wie gegen angekündigte Regressforderungen von Verbandstrafen.

 


Beim letzten Wiener Derby kam es zu einer 10-minütigen Spielunterbrechung. Einzelne Besucher haben dabei Fairness und Sportsgeist vermissen lassen und mit unlauteren Mitteln auf das Geschehen am Rasen eingegriffen. Spieler des FK Austria Wien verweigerten das Weiterspielen, weshalb Schiedsrichter René Eisner die Begegnung unterbrach. Dennoch konnte das 325. Wiener Derby im Anschluss bedenkenlos zu Ende gespielt werden. Die Aufregung, die seither herrscht, erinnert aufgrund ihrer Dauer und Intensität schon beinahe an den Platzsturm im Jahr 2011 – allerdings ist diesmal im Vergleich so gut wie gar nichts passiert.  
In der Anmoderation eines ZIB 2-Beitrags sprach Armin Wolf sogar davon, dass dieses Derby in jedem anderen Land abgebrochen worden wäre. Es wird mit Superlativen um sich geworfen, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Ereignissen stehen. Auch Michael Krammer hat den Diskurs weiter in dieselbe Richtung getrieben. Er sprach in einer eigens dafür einberufenen Pressekonferenz davon, dass eine „rote Linie überschritten wurde“ und signalisierte, dass nun hart durchgegriffen werden müsse. Die Bundesliga ist dieser Bitte des Rapid-Präsidenten gerne nachgekommen und hat unseren Klub erneut besonders heftig bestraft. Das Strafausmaß begründete der Senat 1 dabei sogar mit Zitaten unseres Präsidenten. Eines ist jedenfalls gewiss: Abgesehen von den Medienunternehmen gibt es in dieser Angelegenheit nur Verlierer. Nach zahlreichen Hintergrundgesprächen wollen wir hiermit einige Aspekte genauer betrachten, die in der bisherigen öffentlichen Diskussion gekonnt ignoriert wurden.


Wie gerecht sind die ausgesprochenen Strafen?


Einmal mehr wählt der Senat 1 der Bundesliga eine Strafe, die sich gegen unbeteiligte Fans richtet. Tausende Rapid Abonnenten sollen ausgesperrt werden. Es heißt neuerlich „Mitgehangen, mitgefangen“ – und das für über 10.000 Menschen, die sich nichts zu Schulden kommen ließen. Das Ziel scheint klar: Die Fans des SK Rapid sollen gegeneinander ausgespielt werden. Offensichtlich ist es aber noch immer nicht bis zur Bundesliga durchgedrungen, dass eine derartige Sippenhaft in einer demokratischen Gesellschaft nichts verloren hat. Das hat mittlerweile selbst der DFB eingesehen - in Deutschland sollen Kollektivstrafen in Zukunft der Geschichte angehören. Niemals zuvor hat die Bundesliga eine derart hohe Strafe ausgesprochen. Vergleicht man diese mit ähnlichen Ereignissen, wird das Ausmaß offensichtlich: Feuerzeugwürfe werden zumeist gänzlich ignoriert, während diese nach dem Derby eine Sektorsperre und 50.000 Euro Strafe bedeuten. Ein Flitzer in Ried zog vor Kurzem 1.000 Euro Strafe nach sich. Im Vergleich dazu kosteten die beiden „Flitzer“ gegen Ende des Spiels den SK Rapid 45.000 Euro. Es liegt uns fern, mit dem Finger auf andere zu zeigen; allerdings gab es in dieser Saison auch bei anderen Vereinen zahlreiche vergleichbare Vorfälle. Denen wurde jedoch wenig bis keine Beachtung geschenkt - sowohl von den betroffenen Spielern als auch von Medien und Strafsenaten. Gegenüber dem SK Rapid wird also mit zweierlei Maß gemessen, soviel steht fest.


Wohin verschwindet das ganze Geld?


Über die verhängten Strafen wurde in den letzten Jahren deutlich mehr berichtet als über sportliche Erfolge. Die Verantwortlichen des SK Rapid wollen diese Verbandsstrafen nun erstmals von Fans regressieren. Doch wohin fließen diese horrenden Summen eigentlich und wozu wird das Geld verwendet? In den Sicherheitsrichtlinien findet sich dazu Folgendes:
„Die vom Senat 1 gegen Klubs verhängten Geldstrafen wegen Verstößen gegen die Sicherheitsrichtlinien […] fließen in den Sicherheitstopf. Über Antrag der Klubs gibt der Senat 3 Empfehlungen über die Vergabe der Mittel, die von den Klubs ausschließlich für Sicherheitsmaßnahmen verwendet werden dürfen, an den Vorstand der BL.“  Die Einnahmen aus den Strafen sind also zweckgebunden und werden demnach wieder an die Klubs ausgeschüttet. Selbst das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien hat 2011 entschieden, dass ein Verein die ihm auferlegte Verbandsstrafe nicht auf den Zuschauer überwälzen darf, selbst wenn dieser mit seinem Verhalten die Strafe verursacht hat. Zweck der Verbandsstrafe ist es nämlich, die Vereine zu angemessenen Sicherheitsvorkehrungen zu veranlassen und damit Störungen durch Zuschauer überhaupt zu verhindern.
Anstatt die Verbandsstrafen von Fans zurückzufordern, sollte der SK Rapid daher vielmehr danach trachten, sich das Geld aus dem sogenannten Sicherheitstopf zurückzuholen. Ob er dies nicht auch jetzt schon macht, wissen wir leider nicht, denn die Verteilung dieser Strafgelder erfolgt völlig intransparent. Während es die Strafhöhen stets in die Medien schaffen, hüllt man über die daraus wieder verteilten Gelder den Mantel des Schweigens. Die Rechtshilfe Rapid ist sich nach intensiver rechtlicher Auseinandersetzung mit dem Thema Regress von Verbandsstrafen sicher:  Eine Überwälzung von Verbandstrafen an einzelne Fans ist aus juristischer Sicht nicht möglich.
Wir werden uns jedenfalls mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln dagegen wehren, dass durch Regressforderungen des eigenen Vereins Existenzen von Menschen zerstört werden!

Wer sind die Nutznießer dieser Causa?


Der österreichische Fußball wird von Saison zu Saison bedeutungsloser. Es verirren sich immer weniger Menschen in die Stadien. Das lässt sich durch Statistiken sehr einfach belegen. Nicht umsonst sucht die Bundesliga nach Lösungen, wie man den Bewerb künstlich attraktiver gestalten kann, um wieder mehr Zuschauer anzulocken. Absurderweise richtet sich die Bundesliga mit ihren Kollektivstrafen gegen Fans ausgerechnet stets gegen jenen Verein, der mit dem höchsten Zuschauerschnitt die Sinnhaftigkeit der Liga halbwegs rettet. Eigentlich müsste der SK Rapid von den Ligaverantwortlichen hofiert werden. Eigentlich…  
Ein Blick in die Geschichte der Wiener Derbys eröffnet einen weiteren Aspekt, der in diesem Zusammenhang nicht außer Acht gelassen werden sollte:  Schon vor 100 Jahren waren die Amateure (Anm. seit 1926 „Austria“) sehr dahinter, den Ruf des SK Rapid medial zu zerstören. Die Brisanz und Rivalität des Wiener Derbys fußen nunmal auch auf der Gegnerschaft abseits des Rasens. Aktuell bedient sich der FAK dieser Taktik wieder besonders eifrig. Nicht zuletzt im Wissen, dass der Stadtrivale in Beliebtheit und Zuschauerzuspruch schon längst außer Reichweite ist. Der Zusammenhalt und Gemeinschaftsgeist bei Rapid sind dem Stadtrivalen offenbar ein Dorn im Auge.
Das Zündeln hinsichtlich des Rekordmeistertitels ist daher ebenso Teil dieser Strategie wie die Kampagne „Stolz beim richtigen Klub zu sein“, die nichts anderes ist als ein Anti-Rapid-Marketinggag. Zweifelsohne ist es aktuell für die Verantwortlichen in Favoriten sehr einfach, diesen Spin aufrechtzuhalten, da man ihnen in Hütteldorf einen Elfmeter nach dem anderen auflegt. Als Rapidler können wir daher nur an alle Grün-Weißen appellieren: Tut der Wiener Austria nicht den Gefallen, ihnen durch euer Zutun immer weiteren Stoff für dieses Spiel zu liefern.


Was bringt die Zukunft?


Die Stoßrichtung ist offenkundig: Noch mehr, noch höhere und noch härtere Strafen. Die mächtigen Herren im österreichischen Fußball sitzen neuerlich einem Trugschluss auf, denn dadurch ändert sich nichts. Seit Jahrzehnten ist Repression der einzige Lösungsansatz für Probleme mit Fußballfans - ohne erkennbaren Erfolg.
Der Fußball, den wir lieben, lebt von Emotionen. Diese sind meistens positiv, sie können aber auch ins Negative ausschlagen. Ignoriert man diese Tatsache, verhindert man jegliche sinnvolle Diskussion. Wir wagen daher die Prognose: Irgendwas wird immer passieren. Es liegt an allen Beteiligten einen vernünftigen und gangbaren Weg zu finden, wie mit Problemen umgegangen wird. Innerhalb der Fanszene, im Verein, seitens der Bundesliga, in den Medien und seitens der Staatsgewalt.


„Herst, wer hat denn da den Auftrag gegeben, welcher Narr?“

Nach dem 323. Wiener Derby sorgte eine völlig überforderte Polizei vor dem Gästesektor für eine gewaltvolle Eskalation. Es wurden mehrmals wahllos Schlagstöcke und Pfefferspray gegen friedvolle Rapid-Fans eingesetzt. Die RHR wird rechtliche Schritte gegen den unverhältnismäßigen Einsatz einleiten und bittet Rapidler und andere Zeugen um ihre Mithilfe.

Der nachfolgende Bericht basiert auf Infos von mehreren Zeugen, die uns verschiedene Situationen unabhängig voneinander identisch berichteten. Aktivisten der RHR waren zudem selbst Zeugen mehrerer Übergriffe.

Bei der Abreise der Fans aus dem Sektor F fuhr plötzlich eine Kolonne von etwa fünf Mannschaftswägen der Polizei mit hoher Geschwindigkeit durch eine Menschenmenge von Rapidlern in Richtung U2 Station. Ein weiterer Polizei-Bus reversierte daraufhin, ohne dabei Rücksicht auf hinter dem Wagen befindliche Fans zu nehmen. Zwei Personen wurden dabei angefahren, woraufhin von Umstehenden auf das Fahrzeug geklopft wurde, um auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Während der Fahrer eine kurze Geste der Entschuldigung machte, sprang ein anderer, äußerst aggressiver Polizist aus dem Fahrzeug und rief: „Was wollts ihr Arschlöcher von uns?“. Dadurch entstand rasch eine angespannte Situation und es kam zu Wortgefechten. Wenige Augenblicke später trat Augenzeugen zufolge Einsatzleiter Werner Granig in Erscheinung, der hektisch um sich schrie und von einem Angriff auf die Einsatzkräfte fabulierte. Einen solchen gab es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Ein Angriff erfolgte allerdings umgehend seitens der Polizisten wodurch die Situation kurzzeitig außer Kontrolle geriet. Dabei wurde gegen umstehende Personen – einschließlich der beiden angefahrenen –  massiv Pfefferspray eingesetzt. 
Dennoch beruhigte sich die Lage rasch, was besonders einigen Rapid-Fans zu verdanken ist, die aufgebrachten Fans und insbesondere aggressiven Beamten signalisierten, sich bitte zu beruhigen.

Die Polizei hatte jedoch offensichtlich immer noch Lust, weitere Angriffe gegen Fans zu unternehmen. Während die aktive Fanszene den Stadionbereich bereits verlassen hatte, begannen die Beamten in Formation auf den Parkplatz vorzurücken. Rapidler, die aufgrund des Verkehrsstaus bei ihren Fahrzeugen darauf warteten, den Parkplatz verlassen zu können, waren nun Ziel der nächsten Welle an Polizeigewalt. Abermals wurde seitens der Einsatzkräfte mit Schlagstöcken und Pfefferspray auf alles losgegangen, was im Weg stand. Der Waffengebrauch wurde davor weder angekündigt, noch wurde ein Grund für den Einsatz genannt. Blieb man stehen, lief man Gefahr, Pfefferspray ins Gesicht zu bekommen oder über die Autos gestoßen zu werden. Bewegte man sich weg, wurde man verfolgt und beschuldigt flüchten zu wollen. 
Was Ziel des Einsatzes gewesen sein sollte, war zu keinem Zeitpunkt ersichtlich. Ob die Eskalation gewollt war oder sie lediglich eine Folge der eigenen Unfähigkeit war, mit größeren Menschenansammlungen umzugehen, können wir nicht beantworten. Die Wiener Polizei stellte jedenfalls einmal mehr unter Beweis, dass sie vollkommen überfordert bzw. nicht gewillt ist, ein ohnehin schwach besuchtes Derby ohne Probleme abzuwickeln. 
Positiv stimmt uns, dass sich der Großteil der Rapid-Fans trotz heftiger verbaler und körperlicher Angriffe besonnen verhielt und die zahlreichen Provokationen ignorierte. Nur das verhinderte die offenbar herbeigesehnte größere Eskalation.

Nach dem skandalösen Einsatz am Parkplatz kam WEGA Kommandant Ernst Albrecht an den Ort des Geschehens und richtete an die durchführende Einsatzeinheit eine berechtigte Frage:
 
Wir werden diesen Einsatz jedenfalls nicht so auf uns sitzen lassen und bitten euch dabei um eure Mithilfe: Dokumentiert eure Verletzungen und fertigt ein Gedächtnisprotokoll der Ereignisse an. Falls ihr Zeugen von Übergriffen geworden seid oder Aufnahmen von solchen besitzt, meldet euch bitte so rasch wie möglich bei uns oder sendet eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Bedenklich stimmt uns einmal mehr die Art und Weise, wie mehrere Medien die Presseaussendung der Polizei unhinterfragt übernommen und verbreitet haben. Denn anders als medial dargestellt, ging die Eskalation eindeutig von der Polizei aus. 
Allen verletzten Rapidlern wünschen wir eine gute Besserung.

Der Rapid-„Fan“ in den Medien: The never ending story

Es ist ein uralter Konflikt, der aktuell wieder neu aufgewärmt wird. Medien gegen Rapid-Fans. Rapid-Fans gegen Medien. Dabei wird auf bewährte Mittel zurückgegriffen. Wie Rapid-Fans in den österreichischen Medien geframt werden. Ein Fallbeispiel.

Der Block West hat im Spiel gegen den SK Sturm mit größtmöglicher Provokation die Konfrontation gesucht. Die Kurve hat die letzten Jahrzehnte gelernt, dass sie nur durch Übertreibung eine mediale Aufmerksamkeit erreicht. Die Reaktionen auf die verbale Zuspitzung auf dem gezeigten Spruchband kamen prompt und waren zugleich überaus entlarvend. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der (unsachlichen) Kritik an der Berichterstattung der letzten Wochen gab es nicht; was jedoch folgte, war eine Aufforderung in einem offenen Brief an Rapid- Präsident Michael Krammer. „Wir erwarten uns eine eindeutige öffentliche Klarstellung und Entschuldigung im Sinne einer weiteren konstruktiven Zusammenarbeit“, so Hans Peter Trost von Sports Media Austria. Welche Konsequenzen es für den SK Rapid gegeben hätte, wäre diese Entschuldigung nicht erfolgt, wird im Brief nicht erklärt. Das sagt über das Selbstverständnis der Vereinigung der österreichischen Sportjournalisten so einiges aus. Es ist daher auch wenig verwunderlich, dass die Stellungnahme der vereinten Hütteldorfer Fanszene bislang weitestgehend ignoriert wurde. Aktive Beteiligung der Fans am Vereinsleben wird von Journalisten nicht gern gesehen. Der Rapid-Fanszene wird ohnehin längst zu viel Einfluss attestiert. Die Antworten auf die Stellungnahme der Rapid-Fanszene standen bereits in Form der nächsten Schlagzeilen über Rapidler bereit.

„Hitler-Gruß: 18 Monate Haft für Rapid-Fan“ stand groß auf der Titelseite der Gratiszeitung Österreich – direkt unter der Nachricht, dass der „Terror-Lenker“ von Barcelona erschossen wurde.

Derart prominent ist die Berichterstattung darüber nicht überall. Dafür wird dieser Prozess völlig offen mit dem Spruchband vom Samstag in Zusammenhang gesetzt. So beginnt der Bericht im Standard überaus süffisant: „Die ‚Ultras Rapid‘, fanatische Anhänger des in der Vergangenheit recht erfolgreichen Fußballklubs Rapid, fühlen sich derzeit ungerecht behandelt“. Ein Mann wurde der nationalsozialistischen Wiederbetätigung überführt und dafür schuldig gesprochen. „Entlarvt wurde der 39-jährige, der Mitglied beim Fanklub ‚Ultras Rapid‘ ist, durch Aufnahmen aus der Überwachungskamera im Stadion“, schreibt die Tageszeitung Österreich.

Offenbar hat der Angeklagte vor Gericht behauptet, sein Tattoo mit den Ziffern „88“ hätte er aufgrund seiner Mitgliedschaft bei Ultras Rapid, die 1988 gegründet wurden. „Man kann auch bei den ‚Ultras‘ und Neonazi sein. Theoretisch“, habe Richter Ulrich Nachtlberger laut APA eingeworfen. Eine Geschichte, die für die Leserschaft schlüssig klingt, von sämtlichen Medien ähnlich lautend erzählt wird und wunderbar in die aktuellen Debatten über Rapid-Fans passt. Eigentlich.

Wir haben daher versucht die Arbeit zu erledigen, die eigentlich von Journalisten verrichtet wird. Denn obwohl es die Geschichte sogar auf die Titelseiten geschafft hat, gab es weder beim SK Rapid noch bei Ultras Rapid oder uns Medienfragen zu besagter Person. Also haben wir erstmal bei mehreren langjährigen Mitgliedern von Ultras Rapid nachgefragt, wer denn dieser verurteilte Rapidler sein könnte. Nur leider kennt niemand einen „Hannes S.“ Wir haben weiter nachgebohrt. Mitgliederlisten wurden durchforstet. Auch hier wurde schnell klar: Ein Mitglied mit dem Namen Hannes, dessen Nachname mit S. beginnt existiert nicht. Selbiges erfährt man bei allen anderen aktiven Fangruppen des Block West. Ebenso wenig ist die Person Abonnent oder Mitglied des SK Rapid. Man kann aus unserer Sicht also recht nüchtern feststellen: Dieser Hannes S., der vom SK Rapid nach dem Vorfall zu Recht ein Hausverbot bekam, hat mit der organisierten Fanszene des SK Rapid nichts zu tun.

Der Bericht eignet sich jedoch hervorragend für die gezielte Stimmungsmache der letzten Tage und Wochen. Sports Media Austria hat es in dem offenen Brief an Michael Krammer selbst festgestellt: Journalisten sind nicht frei von Fehlern. Wir stellen uns jedoch eine zentrale Frage: Ist es Zufall, dass die immer gleichen Fehler auf die immer gleiche Art und Weise gegen die immer gleichen Leute begangen werden oder steckt vielleicht doch eine Strategie dahinter? Auch das könnte eine Frage sein, der findige Journalisten auf den Grund gehen könnten. Mit der Arbeit darf ab sofort begonnen werden. Wir wünschen frohes Schaffen.

5 Jahre Rechtshilfe Rapid

Wir feiern 5 Jahre Rechtshilfe Rapid! Mit Programm, Ehrung der Gründungsmitglieder, Infostand, Musik, ausreichend Getränken und Grillerei. Im Anschlussübertragen wir das Champions League Finale.
 
Die Einnahmen kommen dem Vereinszweck zu Gute!

Neue Infobroschüre erhältlich

Ab dem Heimspiel gegen Sturm Graz gibt es unsere neue Infobroschüre im Stadion. Es ist bereits die 3. Auflage mit vielen Infos für Stadionbesucher, wie zum Beispiel dem neuen Sicherheitspolizeigesetz, dem Verhalten gegenüber Polizeibeamten oder dem Thema Stadionverbot. Ihr könnt die Broschüre auch direkt hier runterladen:

 

Infobroschüre

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